Tipps für den Urlaub
Nehmen Sie Ihrem Hund ans Meer Leitungswasser in einer Flasche mit. Vergessen Sie auch den Trinknapf nicht. Ein durstiger Hund trinkt sonst salziges Meerwasser, was zu starkem Erbrechen führen kann.
Lassen sie Ihren Hund im Sommer nie alleine im Auto! Auch bei offenem Fenster kann es zu Hitzestau kommen. Beachten sie auch die Veränderung des Sonnenstandes, wenn Sie ihren Hund im Schatten "abstellen". In einer Stunde kann der kühle Schattenplatz in brüllender Sonnenhitze liegen!
Informieren Sie sich vor Ihrem Urlaub bei Ihrem Tierarzt über mögliche Erkrankungen in südlichen Ländern. Schon in Ungarn und im nördlichen Italien übertragen Stechmücken die gefährliche Herzwurmerkrankung!
Alte Hunde leiden unter der Hitze mehr als junge. Lassen Sie Ihren Hund vor der Reise bei Ihrem Tierarzt durchchecken, ob er auch Hitze und evtllange Wanderungen körperlich durchsteht. Feucht-schwüles Wetter belastet den Kreislauf Ihres Hundes mindestens ebensosehr wie ihren.
Dunkle Hunde sind hitzeempfindlicher als helle! Legen sie Ihrem Hund bei Bedarf einen kühlen, feuchten Lappen auf den Kopf.
Entwurmen Sie Ihren Hund nach dem Urlaub. Schon auf den Autobahnraststätten hat Ihr Hund massiven Kontakt mit evtl. infiziertem Kot anderer Hunde.
Schlagen sie in einem Wörterbuch nach, wie Ihre Hunderasse in der jeweiligen Fremsprache heißt. Oft wird man angesprochen, wie schön der Hund sei, was es denn für eine Rasse sei usw. Daraus ergeben sich manchmal nette Gespräche, auch wenn man die Landessprache eigentlich nicht beherrscht. Befestigen Sie am Halsband nicht nur einen Zettel mit Ihrer Heimatadresse, sondern auch mit Ihrer Urlaubsadresse.
Sollten sie im Urlaub schwach werden und ein armes kleines Hunderl oder eine heimatlose Mietzekatze mit nach Hause nehmen, kalkulieren Sie erhöhte Tierarztkosten mit ein. Diese Tiere sind oft chronisch krank, unterernährt, verwurmt und vieles mehr. Sie benötigen in der Anfangsphase meist wesentlich mehr Zuwendung, als ein in Deutschland gekauftes Tier. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel.
Die Fahrt zum Urlaubsort kann für Ihren tierischen Reisebegleiter die größte Anstrengung sein. Hier können Reisetabletten und evtl. Beruhigungstabletten streßmindernd wirken. Wichtig sind regelmäßige Pausen mit Bewegung und genügend Trinkwasser.
Flugreisen sind für Ihren Hund kein Vergnügen! Hund bis 5 kg dürfen in einem wasserdichten Behälter mit in die Flugkabine genommen werden. Größere Hunde werden in einer Flugbox sozusagen als Gepäck behandelt. Informieren sie sich auf jeden Fall genau bei der Fluglinie und fliegen Sie wenn möglich nur Direktflüge. Beim Umsteigen kann Gepäck auch mal verloren gehen, was für Ihren Hund natürlich sehr tragisch wäre. Flughäfen sind keine Parklandschaften. Auch das Gassigehen vor und nach dem Flug ist für Sie und Ihren vierbeinigen Begleiter kein Vergnügen.
Ein Hund kann mühelos einige Tage fasten. Bei längeren Autofahrten muß Ihr Hund kein 3-Gang-Menü futtern um sich wohl zu fühlen. Bei Bergfahrten empiehlt sich ein Kauknochen o.ä. f ür den Druckausgleich in den Ohren.
Ein Hund soll nicht ungehindert im Auto rumspringen können. Setzten Sie ihn entweder mit einem Hundegurt oder besser mit einem Netz oder auch mit einer Transportbox gesichert auf den Rücksitz.
Legen Sie den Hund NIE in den Kofferraum eines normalen PKW. In der dunklen Enge bekommt der Hund Panik und außerdem zu wenig Sauerstoff, es besteht die akute Gefahr der Erstickung und des Hitzschlags.
